Warnung vor genmanipulierten Keksen

Das Umweltinstitut München hat vor Reisesnacks mit gentechnisch manipulierten Zutaten gewarnt. Mitarbeiter des Instituts hatten an einer Münchner Tankstelle Kekse des US-Schokoladenhersteller Hershey gefunden. Die Produkte Reese’s Peanut Butter Cups und Nutrageous enthielten laut Zutatenlisten Gen-Zucker, Gen-Mais und Gen-Soja. Bereits vom Hersteller für den deutschen Markt vorgesehen, waren diese Produkte eigentlich korrekt gekennzeichnet.
Doch bei den gefundene Reese’s-Keksen war diese Kennzeichnung einfach überklebt und somit der Inhalt genmanipulierter Zutaten vertuscht worden. „Eine ganz besonders dreiste Art der Verbrauchertäuschung“, empörte sich Anja Sobczak, Gentechnikexpertin beim Umweltinstitut München. „So etwas lassen wir nicht durchgehen und haben deshalb Anzeige erstattet.“ Da Genfood in Deutschland unerwünscht sei, sollten alle genmanipulierten Süßigkeiten sofort aus den Regalen verbannt werden, forderte Anja Sobczak.
Immer mehr Feinkostgeschäfte und Supermärkte bieten US-Importwaren wie Marshmallows, Suppen, Frühstücksflocken und Barbecue-Soßen an. An Tankstellen und in Videotheken ist inzwischen ein besonders breites Sortiment an Süßigkeiten zu bekommen. Mitglieder von Greenpeace Berlin hatten im Juni 2011 gegen den Berliner DVD-Verleiher Video-World und dessen Genfood-Angebot protestiert. Bei einer Stichprobe in 26 von insgesamt 36 Berliner Filialen von Video-World hatten Greenpeace-Mitglieder Chips, Schokoriegel und andere Süßigkeiten gefunden, die entweder gentechnisch veränderte Organismen enthielten oder zumindest laut Kennzeichnung enthalten könnten. Dabei entsprach die Kennzeichnung der Produkte meist nicht den gesetzlichen Vorschriften

2 Gedanken zu „Warnung vor genmanipulierten Keksen“

  1. wo gibt es denn in berlin solch amerikanische produkte?

    ich würde mich gerne als versuchskaninchen zu verfügung stellen.

    ich bin nach meinem letzten usa urlaub merklich dicker wieder nach hause gekommen. dies lag bestimmt an den ganzen genen im essen…

    vielleicht kann ich das ergebnis ja hier unter ärztlicher aufsicht reproduzieren!

    das resultat meiner forschung würde ich dann gerne hier veröffentlichen!

  2. Aus dem Inhalt des Artikels kombiniere ich, dass es in Berlin bei den meisten Video World Filialen amerikanische Artikel gibt. Weitere Recherchen haben ergeben, dass man eine öffentlich zugängliche Filialliste auf der Website http://www.videoworld.de findet.
    Dort findet man auch die jeweiligen Telefonnummern unter denen man sicher weitere Informationen erhält!
    Viel Erfolg beim Feldversich!

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