Glyphosat in missgebildeten Ferkeln nachgewiesen

In einer Veröffentlichung im Fachblatt JEAT hat das Team um die Leipziger Professorin Monika Krüger die Ergebnisse von Glyphosatmessungen an missgebildeten Ferkeln vorgestellt.
Die 38 untersuchten Tiere stammten von dem dänischen Landwirt Ib Pedersen, der seit Jahren auf mögliche Gefahren von Glyphosatrückständen in Futtermitteln hinweist. Nach seinen Informationen stieg die Zahl der beobachteten Missbildungen bei lebend geborenen Ferkeln in Relation zum Glyphosatgehalt der Futtermittel. Bei 0,25 mg/kg war eines von 1432 Ferkeln missgebildet. Bei Gehalten um 1 mg/kg war es bereits eines von 260. Erlaubt sind für Mensch und Tier Rückstände bis zu 10 mg/kg in Weizen und 20 mg/kg in Sojabohnen.
In den missgebildeten Tieren fanden die Wissenschaftler bis zu 80 mg/kg an Glyphosat, wobei Lunge und Herz am stärksten belastetet waren. Sie werteten die Funde als Hinweis auf Glyphosat als mögliche Ursache der Missbildungen. „Weitere Untersuchungen sind dringend erforderlich“, schreiben sie in ihrem Fazit. Im Text stellten sie Ihre Ergebnisse in Zusammenhang mit anderen Studien dar, die ebenfalls auf die fruchtschädigende Wirkung von Glyphosat hinwiesen.
Die Untersuchungen für die jetzt veröffentlichte Arbeit begannen bereits im Herbst 2013. Das TV-Magazin Fakt hatte im November 2013 darüber berichtet.

Ein Gedanke zu „Glyphosat in missgebildeten Ferkeln nachgewiesen“

  1. Hallo, ich bin ein entschiedener Gegner von Gentechnik und Glyphosat.
    Dazu habe ich die Möglichkeiten geschaffen auf diesen ganzen Rotz zu verzichten, durch mehr Grünland. Mehr Grünland schafft auch mehr Klima.- wie Gewässerschutz. Mehr Info auf Facebooke Michael Schneider Ellzee

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