Nestlé USA bringt gentechnikfreie Nudeln auf den Markt

Der Lebensmittelkonzern Nestlé setzt in den USA zunehmend auf gentechnikfreie Zutaten. Die Nudelmarke Buitoni des Konzerns teilte mit, dass sie ihre Pasta und die Soßen dazu künftig ohne gentechnisch veränderte Zutaten herstelle werde. Das sei der nächste Schritt auf dem weg, Verbraucher Produkte anzubieten, denen sie trauen können, heißt es in der Mitteilung. Die Produkte werden deshalb ein Gentechnikfrei-Siegel tragen, dessen Einhaltung der internationale Zertifizierer SGS garantiert. Dieses Logo setzt Nestlé USA auch für andere gentechnikfreie Lebensmittel ein.

Nestlé begründete den Schritt mit der zunehmenden Nachfrage der Verbraucher nach gentechnikfreien Lebensmitteln. Man habe verstanden, dass die Verbraucher mehr Wahlmöglichkeiten wollen und viele von ihnen bevorzugt Produkte ohne gentechnisch veränderte Zutaten wählen, schreibt der Konzern. Auf seiner GMO-Webseite stellt Nestlé aber auch klar, dass es tierische Lebensmittel, bei denen die Tiere Gentechnik-Futter erhielten, nicht als gentechnisch veränderte Lebensmittel ansieht.

Bereits im April 2016 hatte Nestlé sechs Speiseeis-Marken in den USA auf gentechnikfreie Zutaten umgestellt, darunter die international bekannte Marke Häagen-Dazs. Schon damals hieß es zur Begründung, man wolle den Verbrauchererwartungen gerecht werden.