Broschüre: Auch die neue Gentechnik bleibt Gentechnik

Die neuen gentechnischen Verfahren wie die Gen-Schere CRISPR/Cas ermöglichen Änderungen im Erbgut, die bisher so nicht möglich waren. Und sie vereinfachen und beschleunigen die Entwicklung solcher gentechnischen Veränderungen. Die Befürworter dieser Technik argumentieren, dass die vorgenommenen Änderungen auch natürlich als Mutation vorkommen könnten und von solchen natürlichen Mutationen nicht unterscheidbar seien. Außerdem seien sie präzise und sicher.

Die gentechnikkritische Organisation Testbiotech hat diese Behauptungen unter die Lupe genommen und das Ergebnis in einer Broschüre zusammengefasst. Diese erklärt gut verständlich die Unterschiede zwischen herkömmlicher Züchtung, alter Gentechnik und neuer Gentechnik. Sie beschreibt die Risiken, die mit der neuen Gentechnik verbunden sind, die bei weitem nicht so zielgenau und nebenwirkungsarm ist, wie ihre Befürworter behaupten. Das Fazit: Die neue Gentechnik ist aners als züchterische Verfahren. Denn sie ermöglicht Eingriffe in das Erbgut, bei denen die natürlichen Mechanismen von Vererbung und Genregulation umgangen werden. Diese technischen Prozesse können zu Veränderungen führen, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind. Testbiotech hat das Thema auch in einigen kurzen Videoclips dargestellt, die gut über die sozialen Medien verteilt werden können.

Die Broschüre Was ist (keine) Genetchnik?

Die Videos